Im Lonetal und Günzburger Land
Bis kurz vor dem Beladen des Fahrradanhängers vor der Steinäckerhalle regnete es kräftig, dann hatte Petrus ein Einsehen und das Beladen wurde zu einer „trockenen Angelegenheit“.
In Langenau warteten auf die Michelfelder weitere Mitradler aus Langenau, Ravensburg und Nürnberg, sodass sich schließlich 17 Radsportler auf den Weg durch die Donau-Auen in der Umgebung machten. Vorbei an kleinen Seen ging es bei zeitweise leichtem Regen nach Autenried, wo im „Autenrieder Brauereigasthof“ die Gelegenheit zu einer Stärkung und zum Besuch des Brauereimuseums geboten wurde. Dann ging´s zurück zum Einchecken ins Hotel Lobinger. Die Radcomputer zeigten ca. 60 gefahrene Kilometer und ca. 250 Höhenmeter an.
Die für den 2. Tag vorgesehene Königsetappe wurde wegen des kräftigen Regens schon während des Frühstücks auf den letzten Tag verschoben. Also: „nur die Harten kommen in den Garten“ hieß die Parole und so ging´s nach einem ausgezeichneten Frühstück durch das Leipheimer Moos und das Donaumoos bis Sontheim an der Brenz, wo sich alle in einer urigen Gärtnerei mit Restaurant stärken konnten. Nach etwa 36 km kamen die Radler wieder beim Hotel an – alle mehr oder weniger durchnässt. Die heiße Dusche bzw. ein Saunabesuch wurden dann wieder als Genuss gewertet!
Samstag, der letzte Tag: nach dem Frühstück und dem Auschecken machte sich die Radelgruppe bei herrlichem Wetter und Sonnenschein schon am frühen Morgen auf den Weg durch das wegen seiner vielen Höhlen mit steinzeitlichen Funden weltberühmte Lonetal bis nach Amstetten. Nach einer kurzen Stärkung in einer Bäckerei ging es weiter durch viele Wälder und eine herrliche Landschaft nach Lindenau. Im dortigen „Gasthaus zum Schlössle“ gab es dann Gerichte wie zu Großmutters Zeiten: einfache, schmackhafte Gerichte mit regionalen Zutaten. Nach einer letzten kurzen Abfahrt zum Hotel wurden die Fahrzeuge beladen und der Rückweg angetreten. Wir waren immerhin an diesem Tag 75 km bei 610 hm geradelt.


