Die Wandergruppe des TTC Gnadental hat sich was besonderes am Tag des „offenen Denkmals“ ausgedacht: Eine Tour zu den Palisaden und zum Limesturm am Heidenbuckel ist Programm. Zunächst geht’s über Schöntalhöfle und einen Aufstieg zum Fernsehturm auf der Hohen Brach auf 587 m Höhe. Weiter über Trauzenbach auf den idylischen Wanderpfaden der Schwäbisch-Fränkische Waldberge durch viele Klingen über den Schweizerhof zum Heidenbuckel. Hier erwartet uns eine Cicerone und berichtet Wissenswertes über die lange und bedeutende Vergangenheit der Römer im Ländle. Zu der kleinen Gruppe gesellen sich im Biergarten weitere Mitglieder. Ein schöner Wandertag endet hier. wo49

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Der Wanderbegleiter und Organisator der Wandergruppe des Fördervereins TTC Gnadental Ernst Wolf holt den Schlüssel für den Nassacher Dorfarrest und führt die Gruppe in den Knast: „Ein Gefängnis, das alles andere als Furcht einflößt“, so steht es auf der Infotafel und so ist es auch: Überbreites Einzelbett, Kanonenofen und ein separates Klo, auf 12 Quadratmeter. Das ist Luxus pur. Dann folgt der Aufstieg zum Juxkopf und zum Turm, der bestiegen wird und einen herrlich Rundumblick bietet: auf die Löwensteiner Berge, den Stromberg, den Nordschwarzwald, über den Murrhardter und Mainhardter Wald, zu den Fränkischen Waldbergen und bis zum Albtrauf. Weiter geht’s über einen Höhenzug mit Blick zum Stocksberg nach Prevorst, dem Geburtsort der Seherin von Prevorst und wieder gemächlich, den Temperaturen angepasst, zurück nach Nassach.Zur Freude aller werden wir im Biergarten des Gasthofs Eisenbahn in Sulzbach/M nach ca. 4 Stunden Wanderzeit vorzüglich bewirtet.

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Der 1. Mai ist gekommen. Die TTC-ler stehen vor der Pumpstation im Tal und sind für die Wanderung bereit. Noch schnell ein Gruppenbild, dann geht’s los. Bald wird der Burgvogtsee, der Bibersursprung auf der Höhe erreicht. Alle Facetten des „Grüns“ der Wälder und Wiesen begleitet die Gruppe auf der ganzen Tour. Weitere Ziele sind der Theresienberg mit Balkon von Hohenlohe und Waldenburg mit Weitblick. Abwärts über die historische Brunnensteige und dann durch Hohenau findet die Gruppe wieder den Grillplatz. Fleißige Helfer haben hier für die Grillparty alles vorbereitet. Ein Dankeschön an alle Helfer und Spender. Nur mit euch ist dieser 1. Maientag wieder ein schöner Tag geworden.e.w.1.Mai2022 hp

Die Tour beginnt bei Salzlecke, ein Flurname mit historischem Hintergrund, und führt dann durch die unzähligen unterschiedlich tiefen Klingen des Krebsbach-Quellgebiets. Überall plätschert das Wasser. Es ist frühlingshaft warm, die Vegetation sprießt mit aller Macht und lädt die Wanderfreunde des TTC zum Fotografieren und Verweilen ein. Langsam kommt die Gruppe voran, genießt den Augenblick und das Glück zusammen zu sein. Schließlich ist heute Frühlingsanfang und der Tag des Glücks, erinnert Guide Ernst Wolf die Teilnehmer mit dem Zitat eines Unbekannten: Glück ist kein Ziel. Glück ist eine Art zu leben. Der Zeitplan kann nicht eingehalten werden. Die Wirtsleute in Vorderbüchelberg bewirten uns trotz der großen Verspätung. Glück gehabt.Huflattich

Zum Glück lassen gleich zu Beginn der Wanderung des Fördervereins Sturm und Regen nach und es bleibt trocken. Auf dem Biberssteg in Westheim schnell ein Gruppenfoto von Willy Schmitzl und dann geht’s in Richtung Taubenloh, auch Taubenloch genannt. Am Mündungsfächer des Glessbachs zum Kocher gibt Ernst Wolf Infos zu einer tektonischen Besonderheit: die Neckar-Jagst-Furche geht hier durch das Gebiet um Westheim. Weiter führt die Tour durch den Wald in die steile Klinge des Taubenlochs, das Quellgebiet des Glessbachs. Bald ist die Gruppe auf der Höhe, ehe man wieder in östliche Richtung zum Steinbühl abbiegt. Hier am markanten Gipfel des Steinbühls findet man en masse Feuersteine in allen Größen. Jetzt geht’s zurück nach Westheim zum Rosenstüble. Nach 10 km und 3 Stunden Wanderzeit freut man sich auf Kaffee und Kuchen.ergi.wolf

P.S.: Bei unserem Komoot-Experten Helmut Scheyer könnt ihr die Tour „nachwirken“ lassen. Es lohnt sich absolut.

Biberssteg 20.2.20

„Der Januar ist kalt und länglich, aber halt zum Glück vergänglich.“ Mit dem Spruch von Philosoph Klaus Klages startet Ernst Wolf die erste Wanderung im neuen Jahr. Am Kloster im Unterdorf vorbei, begleitet vom eisigen Wind und Nieselregen, geht’s zum Stausee. Fröstelnd aber froh gestimmt wird ein Bild auf dem Staudamm „geschossen“. Jetzt schnell weiter um den See und in Richtung Kreuzstein weiter auf die Eichelberger Höhe durch das Gewann „Himmelreich“. Höher und kälter. Unsere Fotografen erfreut es: Eiskristalle an abgestorbenen Pflanzen, Gräser in gefrorenen Pfützen, Blätter mit Raureif überzogen … Tolle Motive. Wer will kann die Route bei Helmuts App nochmals verfolgen und die Bilder einsehen. Nach ca. 2,5 Stunden endet die Wanderung vor Beginn der Dämmerung. Im Februar kommen wir wieder zusammen: Die Tage werden länger, garantiert, bis dann.geopard49°

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