Immerhin 10 wetterfeste Genussradler starteten bei leichtem Regen zur Vellberger 2-Täler-Tour. Über Tullau und Steinbach führte die Strecke auf die Höhe nach Hessental und auf asphaltierten Wegen weiter nach Sulzdorf und Vellberg. Dort konnten sich alle bei einem Kaffee aufwärmen und die Kleider etwas trocknen, bevor es auf der den meisten Teilnehmern unbekannten Strecke über Kerleweck nach Oberscheffach ins Bühlertal ging. Auf der verkehrsarmen Tal- bzw. Bühlertalstraße radelte die Gruppe bei immer besserem Wetter weiter zum Mittagessen in den Goldenen Ochsen nach Cröffelbach.

Croeffelbach

Der Regen hatte endgültig aufgehört und so ging es frisch gestärkt auf der romantischen und teilweise geschotterten Strecke oberhalb der Bühler bis Geislingen und von dort auf einem allen gut bekannten Abschnitt des Kocherradweges über Untermünkheim nach Hall und auf dem neu eröffneten Radweg der B 19/14 entlang nach Michelfeld zurück.

Einige Michelfelder Genussradler legten die Strecke bis zum eigentlichen Startpunkt der Tour – dem Sportpark in Braunsbach - mit dem Rad zurück. Zusammen mit dem Rest der Gruppe ging es von dort bei schon sehr hohen Temperaturen und prallem Sonnenschein auf die Höhe zum Schaalhof und über Nesselbach ins Jagsttal hinunter.

Im Schatten großer Bäume stärkten sich die Radler mit den dort traditionell angebotenen Speisen wie geräucherten Forellen, gegrillten Würstchen und Steaks. Nur ungern verließen die Tourteilnehmer nach der ausgedehnten Pause den kühlen Schatten, um bei mittlerweile weiter angestiegenen Temperaturen auf dem Kocher-Jagst-Radweg weiter zu radeln. In Berndshofen war es vorbei mit dem lockeren Dahinradeln; es ging mehrere Kilometer eine glühend heiße Asphaltstraße zum Oberen Railhof hinauf und danach weiter über Ohrenbach nach Amrichshausen. Beim dortigen Seefest nutzten die Genussradler gerne die Gelegenheit, sich im Schatten aufzuhalten und sich mit Kaffee und leckeren Kuchen sowie ausgezeichnetem Eiskaffee für die vorangegangenen Anstrengungen zu belohnen.

Bei angenehm kühlendem Fahrtwind ging es danach eine lange Gefällstrecke nach Morsbach hinunter und auf größtenteils schattigen Wegen dem Kocher entlang zurück nach Braunsbach zum letzten Einkehrschwung im Gasthaus Löwen.

Die Streckenführung war topographisch sehr abwechslungsreich und wegen der ungewöhnlichen Hitze – vor allem für die „Nicht-Stromer“ - auch recht anstrengend. Trotzdem war es eine echte Genuss-Tour, die sicherlich für einige den krönenden Abschluss bei einem kühlen Bier im heimischen Garten fand….

13 optimistische Genussradler trafen sich am Sonntag trotz schlechter Wetterprognosen zur Ausfahrt „Durch Täler und über Höhen“ an der Wiesenkelter in Verrenberg. Locker ging es zuerst bei idealem Radelwetter auf dem sehr schönen Ohrntalradweg mit seinen vielen neuen Brücken nach Ohrnberg. Dem Mühlenkanal entlang verlief die Strecke sehr idyllisch auf einem sehr gut zu fahrendem Weg bis Sindringen, wo im bekannten Gasthaus Krone das Mittagessen eingenommen wurde – als Stärkung für die im weiteren Verlauf zu erwartenden Steigungen…

Auf einer ruhigen Landstraße radelte die Gruppe dann auch zuerst entspannt über Ernsbach nach Forchtenberg, um dann den ersten Anstieg auf geschotterten Waldwegen in Angriff zu nehmen – bis beim Limes-Aussichtspunkt bei Pfahlbach der höchste Punkt erreicht war. Von dort aus waren es nur noch wenige Kilometer bis zum Waldhotel Friedrichsruhe, wo ein schön gedeckter Tisch auf uns wartete. Nach Kaffee und leckerem Kuchen oder auch Eiskaffee ging es zügig weiter auf einer wenig befahrenen Landstraße und später guten Radwegen über Klein- und Großhirschbach nach Neuenstein. Über Cappel und von dort auf dem Radweg durch das ehemalige Gartenschaugelände radelten die Gruppe die letzten Kilometer bis Verrenberg. Im Restaurant Wiesenkelter konnten sich alle zum Ausklang der sehr schönen und genussvollen Tour mit ca. 60 km und immerhin 763 Höhenmetern erholen. Wider Erwarten waren alle trocken geblieben!

Forchtenberg

Schon kurz nach dem Start an der Kultura in Öhringen war auch schon das kulturelle Highlight der Ausfahrt erreicht: das Weinbaumuseum in Pfedelbach. Dort traf die Gruppe 4 weitere Radelkameraden, die in Michelfeld direkt mit den Rädern gestartet waren.

Im Museum genossen alle zusammen die Führung durch Herrn Mozer, der die Teilnehmer mit launigen Worten und viel Fachwissen über die ausgestellten Werkzeuge und das dort aufgebaute drittgrößte Weinfass Deutschlands unterhielt. Als Überraschung gab es noch eine Gratisprobe von ausgezeichneten Likören und Bränden aus der Produktion von Herrn Mozer.

Gruppenbild Pfedelbach

Nach einigen Kilometern Fahrt wartete ein weiterer – diesmal kulinarischer – Höhepunkt auf die Radler: der Schaafhof in Weißlensburg. Die Familie Jaunik bot uns zur Mittagspause viele Kostproben ihrer selbst hergestellten Produkte aus Schafsmilch und Wurst von ihren Limburger Rindern. Bei einer anschließenden sehr informativen Führung zeigte uns Herr Jaunik den Hof und stellte das gut funktionierende Vermarktungskonzept vor.

Über Dörfer und Höfe wie z.B. Ober- und Untermaßholderbach, Kleinhirschbach, Emmertshof, Löschenhirschbach, die für die Haller Radler weitestgehend unbekannt waren, ging es auf gut ausgebauten Wegen zurück nach Öhringen. Nach einer letzten Genusspause im Cafe am Markt ging es mit den Autos bzw. für 4 Teilnehmer mit den Rädern wieder nach Hause.

Fast 60 Kilometer und über 600 Höhenmeter wurden bei herrlichem Fahrradwetter von 16 Teilnehmern genossen. Die Strecke wurde von allen als sehr schön und interressant bezeichnet. 

Wunderschöne Ausblicke, eine abwechlungsreiche Strecke und zwei erholsame Genusspausen belohnten die Radler für zwei schwere und einen langen Anstieg.

 

Zum Abschluss gab es noch einen kulinarischen Höhepunkt - eine Einkehr in einem gut bürgerlichen Gasthof.

In Bad Mergentheim starteten 14 Genussradler auf dem sportiven Abschnitt des Radweges „Liebliches Taubertal“ nach Norden, der Tauber entlang und dann erst ins Umpfertal und danach ins Schüpftal. Der weitere Weg führte durchs Brehmbachtal in das romantische Weindorf Königheim und weiter in die historische Altstadt von Tauberbischofsheim und damit zurück ins Taubertal. Nach einer kurzen Erläuterung der Geschichte der Stadt radelte die Gruppe zur wohlverdienten Mittagspause in den „Grünen Baum“ nach Dittigheim. Gestärkt ging es über Lauda nach Edelfingen, wo uns als nächster Genusspunkt in gemütlicher Atmosphäre ein „Eiskaffee spezial“ überraschte.

Tauber kl Kurze Zeit später war der Startpunkt in Bad Mergentheim erreicht und zurück gings nach Michelfeld.

Obwohl von einigen Mitradlern wegen der Anzahl der zu durchfahrenden Täler auch entsprechende Steigungen dazwischen erwartet wurden, war die Strecke mit nur 400 Höhenmetern bei 65 km Strecke auf überwiegend guten und ruhigen sehr leicht zu fahren.