Zum letzten Saison-Heimspiel der Tischtennis-Oberligisten aus Gnadental am Sonntag um 15 Uhr kommt der designierte neue Oberligameister SV Plüderhausen zu Besuch in die Michelfelder Sporthalle. 

Die Favoritenrolle ist damit klar auf Seiten der Gäste. Die TTCler wollen sich aber achtbar aus der Affäre ziehen. Im Abstiegskampf ist jeder Einzelsieg wichtig, weil derzeit fünf Teams nahezu punktgleich am Tabellenende stehen. Noch haben die TTCler das beste Spielverhältnis und stehen auf dem 6. Tabellenplatz. Für Gnadentals Spitzenspieler Peng Gao wird es voraussichtlich nach 18 Jahren sein letztes Heimspiel sein. Ausgerechnet morgen steht hinter seinem Einsatz ein großes Fragezeichen, weil er möglicherweise beruflich verhindert ist. Das wäre außerordentlich schade weil er in seiner TTC-Karriere kaum ein Spiel verhindert war. Gerade er ist immer für drei Punkte gut und ist auch favorisiert gegen die Stars des früheren Bundesligisten Josip Huzjak und Ivan Juzbasic. Letzterer spielte vor Jahresfrist noch in der ersten französischen Liga. Im Vorrundenspiel holte die TTC-Sechs immerhin 4 Punkte durch Gao, Horlacher, Kramer und das Doppel Horlacher/Mack.

Bei einer morgigen Niederlage kann sich Gnadental am letzten Spieltag mit einem Sieg beim Tabellenletzten Donzdorf auf jeden Fall noch selbst retten. Die Gnadentaler planen derzeit noch mit ihrer Stamm-Sechs Peng Gao, Daniel Horlacher, Lukas Kramer, Florian Saljani, Klaus Mack und Uwe Zeisberger.

Am Samstag, den 1.4., empfangen die Gnadentaler Tischtennis Damen um 13.30 Uhr das Quartett aus Untermünkheim in der Michelfelder Sporthalle. Beim letzten Rundenspiel der Saison geht es für beide Mannschaften im Lokalderby um den zweiten Tabellenplatz (Relegationsplatz) in der Verbandsklasse. Derzeit stehen die Gnadentaler Damen mit einem Punkt Vorsprung vor dem TURA Untermünkheim auf dem zweiten Tabellenplatz. Somit könnte sich der TTC Gnadental bereits mit einem Unentschieden den Relegationsplatz um den Aufstieg in die Verbandsliga sichern. Allerdings konnte der TURA Untermünkheim seit dem Zugang der ungarischen Spitzenspielerin Kira Fehér die letzten drei Begegnungen für sich entscheiden. Natürlich werden die Gnadentaler Damen nichts unversucht lassen und es werden sicherlich spannende und heiß umkämpfte Sätze gespielt.

Mittwoch, 20 Uhr. Unter lautem Gebrüll werden wir in Ilshofen empfangen. Doch es sind nicht unsere Fans oder die der Gegner, sondern die Spieler der Herrenmannschaft, die parallel zu uns in der Halle ein Spiel hat und ihrem Frust, bzw. ihrer Freude stets lauthals Luft macht.

Der Beginn ist nicht sehr vielversprechend. Gretel und ich verlieren unsere Doppel im fünften Satz (wie schon so oft), Nicole und Gisela lassen es gar nicht erst soweit kommen und geben sich schon nach drei Sätzen geschlagen. Obwohl sie sich Mühe gibt und sich beim nächsten Spiel zu vier Sätzen hinreißen lässt, verliert Nicole auch ihr erstes Einzel, genauso wie Gisela und ich. Die einzige, die in drei lockeren Sätzen souverän gewinnt, ist Gretel. Wir glauben nicht mehr an den Sieg, da es nun schon 1:5 steht. Doch ab jetzt läufts, nur ein Spiel verlieren wir noch. Doch immer ist es sehr knapp und die Zeit vergeht wie im Flug. Schließlich steht es 6:6, es ist halb zwölf und die Wahrscheinlichkeit zu einem Unentschieden ist, zumindest in meinen Augen, sehr hoch. Nicole und ich dürfen nun noch mal ran. Nicole als zweite gegen Nummer 4 und ich als vierte gegen Nummer 2. Nicole hat ihr 3:0 schnell errungen, aber auch in mir wächst der Kämpfergeist, nachdem ich nach dem ersten verlorenen Satz merke, dass ich doch Chancen habe. Es geschieht das Unglaubliche, was zu unserem ersten verdienten Sieg in der Rückrunde führt. 8:6 ist das Ergebnis, das wir aufgrund der fortgeschrittenen Zeit an diesem Tag nicht mehr feiern. Henrieke Krüger

Am Wochenende haben die Damen 1 des TTC gegen den SG Bettringen in Michelfeld gespielt. Gnadental hatte Ersatz durch Gretel Zeisberger, die für Nicole Wagner eingesprungen ist. Gretel Zeisberger und Clara Nieto waren das Doppel 1, Tanja Mack und Anna-Lena Schmidt das Doppel 2.

Zeisberger und Nieto haben unerwartet einen perfekten Sieg eingeholt, ebenso wie Mack und Schmidt mit 3:0. Danach ging es relativ ausgeglichen weiter.
Schmidt, die diesmal vorne gespielt hat, verlor leider ihr erstes Einzel gegen die Nummer eins Tanja Waibel. Mack gewann deutlich mit 3:0. Auch Nieto gewann ihr Einzel deutlich mit 3:0, dagegen konnte Zeisberger sich leider nicht durchsetzen, hat aber einen guten Satz für sich entschieden. Mack hat auch gegen Waibel verloren, jedoch in einem sehr knappen fünften Satz. Somit stand es 3:3 und alles war noch offen.

Schmidt und Nieto gewannen jeweils ihre beide Spiele eindeutig 3:0 und Zeisberger hat ihr zweites Spiel nicht für sich entscheiden können. Nieto gewann souverän 3:1 gegen Waibel, Mack dagegen hatte einige Schwierigkeiten in ihrem Einzel und verlor dies 3:1. Somit stand es 7:5, aber als Schmidt ihr letztes Einzel noch gewinnen konnte, waren die Damen 1 mit einem Sieg von 8:5 zufrieden.

 Am Samstag, den 1.4. um 13:30 Uhr haben die Damen 1 des TTC Gnadental ihr letztes Rundenspiel, ein entscheidendes Spiel um den 2. Tabellenplatz gegen den Mitfavoriten TURA Untermünkheim in Michelfeld.

Selten fiel ein Spieltag für den TTC erfolgreicher aus. Bei 16 Begegnungen konnten elf Siege, drei Unentschieden und nur zwei Niederlagen der Herren 10 notiert werden.
Ausgerechnet die beiden Remis der Herren 1 und Herren 3 schmerzen etwas, weil gegen direkte Abstiegskandidaten der Punktverlust doppelt weh tut. Aber noch haben die TTC-Teams alles in der Hand.

Alle drei Damenteams haben äußerst wichtige knappe Siege erkämpfen können. Damit hat die Damen1 noch beste Aussichten auf den Vizetitel und damit Relegations-Chancen.
Die Damen 2 hat vor dem letzten Spieltag noch glänzende Meisterschaftsaussichten. Die dritte Mannschaft hat wichtige Punkte gegen den Abstieg gesichert.

Den wichtigsten Sieg aber hat die Herren 6 geschafft. Der direkte Abstiegskonkurrent aus Geißelhardt konnte in einem wahren Krimi mit 9:7 geschlagen werden.
Uwe Westendorf, Hans Reichert, Markus Urich, Armin Mehl, Reinhard Christ und Jonas Hacker schafften damit fast sicher den Klassenerhalt. Insbesondere Reinhard Christ im Einzel und das Spitzendoppel Urich/Reichert machten am Ende aus dem 7:7 noch den verdienten Sieg. KS

Nach mehr als vierstündigem Kampf gelang es der ersten Mannschaft des TTC Gnadental beim TTG Neckarbischofsheim ein 8:8 Unentschieden im Abstiegskampf mit nach Hause zu nehmen.

In den Eingangsdoppeln gewannen Peng Gao und Lukas Kramer gegen Michael Frey und Roman Bartlog, während Daniel Horlacher und Florian Saljani gegen Michal Pavolka und Milan Kacnik sowie Klaus Mack und Uwe Zeisberger gegen Marc Seel und Patrick Oberster verloren.
Peng Gao haderte in seinem Spiel gegen den gut aufgelegten Slowaken Kacnik etwas mit den ungewohnten Butterfly-Bällen, die es ihm schwer machten, genug Schnitt in seinem Abwehrspiel zu erzeugen und mühte sich zu einem hart erkämpften 5-Satz-Sieg. Daniel Horlacher bezwang gleichzeitig in einem Linkshänder-Duell den ehemaligen slowakischen Jugendnationalspieler Pavolka in 4 Sätzen. Lukas Kramer hatte im mittleren Paarkreuz wenig Mühe gegen Seel, während Florian Saljani gegen Frey kein Satzgewinn gelang. Im hinteren Paarkreuz dann zwei Niederlagen von Klaus Mack gegen Bartlog und Uwe Zeisberger gegen Oberster, so dass es zur Pause 5:4 für die Gastgeber stand.

Peng Gao ließ im Spitzeneinzel gegen Pavolka nichts anbrennen, verlor den vierten Satz, hatte das Spiel aber jederzeit unter Kontrolle. Nach den Niederlagen von Daniel Horlacher gegen Kacnik und Lukas Kramer gegen Frey konnte Youngster Florian Saljani den Routinier Seel niederkämpfen. Klaus Mack verlor gegen Oberster und beim Zwischenstand von 6:8 Spielen schienen dem TTC-Sextett die Felle davonzuschwimmen. Uwe Zeisberger bewies gegen Bartlog Nervenstärke und konnte den TTC wieder heranbringen.

Im abschließenden Schlussdoppel gelang es Peng Gao und Lukas Kramer in einem Spiel auf Augenhöhe mit teilweise atemberaubenden Ballwechseln ihre Gegner Pavolka und Kacnik in 5 Sätzen zu bezwingen und den wichtigen Punkt zum 8:8 Endstand gegen den direkten Abstiegskonkurrenten einzufahren.

Kommenden Sonntag empfängt der TTC Gnadental in seinem letzten Saisonheimspiel den designierten Meister SV Plüderhausen und möchte sich achtbar aus der Affäre ziehen.